Auch wir möchten uns gerne kurz vorstellen...

Wir heißen Alex und Melani, kommen aus Baden Württemberg, und sind dem
Frettchenfieber seit März 2009 verfallen. Angefangen hatte alles vor langer
Zeit bei einem Besuch in einem Tierfachhandel. Ich hatte damals ein Frettchen
faulenzend in einer Hängematte beobachtet und fand den Teufel einfach nur
zum anbeißen. Meine Freundin merkte sofort dass ich diese Tierchen sehr
interessant fand. Einige Jahre später holte sie dann aus dem gleichen Tier-
fachhandel ein Frettchen als Geburtstagsgeschenk für mich (unser Freddy).
Ich wusste erst gar nicht wie mir geschah, da ich mich vorher absolut nicht
mit dem Thema Frettchen beschäftigt hatte. Unser erster Käfig war mehr für
Papageien geeignet, als für Frettchen und hatte nur zwei sperrige Etagen.
3 Wochen nach Freddys Einzug kam dann auch unsere Dori noch dazu, da
die Tierhandlung zu dieser Zeit Probleme mit dem "Nachschub" hatte.

Inzwischen leben bei uns drei Fellnasen und regieren über zwei umgebaute
Schränke mit insgesamt 4,1qm Lauffläche und einer 4-Zimmer Wohnung.
Unsere Räuberbande gehört inzwischen fest zur Familie und ist nicht mehr
wegzudenken.

Wir würden zwar unsere Dori nicht mehr hergeben, sind uns aber inzwischen
bewusst das für ein gekauftes Tier in einem Tierfachhandel mindestens zwei
nachkommen und die Hinterhofzüchterei damit nur unterstützt wird.

Deswegen sind wir der Meinung, lieber etwas mehr zu zahlen und eine gute
Zucht zu unterstützen als die Hinterhofzucht noch weiter zu fördern.

Außerdem gibt es viele Abgabefrettchen die nur darauf warten in ein neues
schönes Zuhause zu ziehen.





Warum ausgerechnet Frettchen?

Diese Frage wurde uns inzwischen immer wieder mehrmals gestellt. Mal
abgesehen von den 16-20 Stunden Schlaf am Tag, sind Frettchen haltungs-
und pflegeaufwendiger als die meißten anderen Haustiere. Jedoch freut man
sich immer wieder wenn die kleinen Fellnasen sich wie verrückt gegenseitig
hüpfend durch das Zimmer jagen und dabei frech um die Wette Muckern. Für
uns waren die kleinen exotischen Raubtiere schon immer faszinierend und
einzigartig zugleich.

Auch wenn bei der einen oder anderen Rüpelphase so manche kleinere
Schrammen zustande kamen, so blicken wir mit einem breiten Grinsen auf die
bisherige Zeit mit den kleinen Monstern zurück und würden keinen Tag auf sie
verzichten wollen.

Leider belasten immer wieder falsche Behauptungen aus reiner Unwissenheit
das Bild der kleinen Fellnasen. Frettchen sind domestiziert und somit absolut
auf ihren Besitzer angewiesen, darum sollte man sich das wohlergehen der
Tierchen zu herzen nehmen und sich ausführlich über die Haltung informieren.